Fussballstadion Visualisierung Freiburg

Der SC Freiburg bekommt ein neues Fussballstadion – Fussballstadion Visualisierung Freiburg. Im Rahmen des Architekturwettbewerbs erstellten die Freiburger Visualisierungsspezialisten von LINK3D insgesamt neun Perspektiven, die den Entwurf von Soll Sasse Architekten von aussen und innen, bei Tag und Nacht, aus der Luft und aus der Fussgängerperspektive zeigen. Entwurf: Soll Sasse Architekten Düsseldorf mit Assman Architekten Dortmund, Stadionvisualisierung LINK3D Freiburg

Der vorgelegte Entwurf für den Neubau des Freiburger Fußballstadions basiert auf der Grundform des abgerundeten Rechtecks. Höchste Priorität wurde dabei auf die konsequente Einfachheit des Baukörpervolumens gelegt, ohne störende Vorsprünge, Erhöhungen oder Fortsätze. Ein Stadion = Ein Baukörper. Die klare Typologie schafft Identität im Sinne von Erkennbarkeit. Das Gebäude, das dem Nutzer wie Betrachter seine spezifischen Merkmale offenbart, leistet den Eindruck des Selbstverständlichen.

Das umlaufend sichtbare Betonskelett aus Stützen, Brüstungen und Attika bildet nicht nur das tragende sondern auch gestalterische Grundgerüst. Die Tribünenelemente aus Betonfertigteilen werden in dieses Gerüst von oben eingehängt. Unter und in die Westtribüne werden die Nutzungen Geschäftsstelle, Business-Club-Bereiche, Fan-Shop, Museum, Umkleiden, etc. geschoben. Die Ost-, Süd- und Nordtribüne erhalten zwei umlaufende Verteilerebenen.

Das ablesbare Grundgerüst bildet nun ein Setzkastenprinzip aus, welches funktional höchst flexibel gefüllt werden kann. Für das Stadion wird ein robustes und reduziertes, leises Farb- und Materialkonzept von schlichter Eleganz vorgeschlagen, welches ebenso den Grundstock für die Füllungen des Setzkastens bildet. Die Westfassade des Haupttribünenbauwerks wird gemäß den umfänglichen Anforderungen geschlossen und bekleidet. Durch die offene Tragstruktur wird ein Höchstmaß an Flexibilität erreicht, welche sich in der Fassadengestaltung der Haupttribüne ablesen lässt. Die einzelnen Fächer werden pixelartig bekleidet. Hierbei kann der Nutzer bis zum Ausbau zwischen opaker und transparenter Füllung aus dem o.g. Grundstock an Bekleidungen wählen.

Die offenen Nebentribünen zeigen offensiv die reizvolle Oberflächenqualität der Betonfertigteil-Tribünen. Das Setzkastenprinzip wird hier fortgesetzt, indem die Nebenfunktionen in Form von großformatigen (Pixel)Boxen in die untere und obere Verteilerebene einsortiert werden. Die unterschiedliche Materialität und Farbgebung ist dabei bereits Bestandteil eines selbstverständlichen optischen Leitsystems (Gastronomie = Holz, Treppenaufgänge = Schwarz, Sanitäranlagen = Weiß). Im Inneren wird die äußere Gestaltung fortgesetzt. Allerdings wird die Farbgebung nochmals reduziert und tritt noch weiter in den Hintergrund; es wird die Bühne für die Fans bereitet. Das Bauwerk wird mit einem aus der Ferne bereits sichtbaren, filigranen Dachtragwerk aus Stahlpylonen, Abspannungen und individuell gevouteten Schweißträgern gekrönt.

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